"Die Kunst im Jetzt einem Moment Raum zu geben, ist das Glück von Morgen."

Aktualisiert: 26. Aug 2019

Wir rauschen durch den Tag, hasten von Ort zu Ort und oftmals mit unseren Kindern im Schlepptau...

Zu wenig Zeit zum Innehalten, zumindest scheint es uns so und so vergeben wir jede Minute unseres Glückes. Innerlich ist uns das klar, doch nach außen fällt es uns schwer es anders zu leben. Warum eigentlich?


Unser Bewusstsein passt sich den Gegebenheiten unserer Umwelt an. In diesem Fall ist unsere Umwelt, die Gesellschaft in der wir leben. Hier geht es oft um schnelle, große Erfolge oder best mögliche Effizienz. Nun werden die Anforderungen an unseren Alltag dadurch massiv beeinflusst und wir haben den Drang dazu dem gerecht zu werden. Das Ideal von einer Frau, die erfolgreich in ihrem Job ist, viel Zeit mit ihren Kindern und der Familie verbringt und das Aussehen eines Supermodels hat, ist die scheinbare Realität. Doch wer, wenn nicht wir selbst, weiß am besten was uns gut tut. Sich im Alltag wieder bewusst warzunehmen unabhängig davon, was andere dazu meinen. Die Augen zu schließen, in sich hinein hören, tief im Inneren spüren was jetzt dran ist. Kinder können das sehr gut und zeigen uns, nicht selten mit Gefühls- und Wutausbrüchen, was sie davon halten, funktionieren zu müssen. In Momenten, wie an der Supermarktkasse, überfordert von dem Angebot, leben sie dann oft unsere Gefühle mit aus. Unsere Sorge in diesem Moment gilt nicht all zu oft weniger unserem Kind oder uns selbst, sondern eher denen, die um uns herum sind. So enden solche Situationen oft zu Ungunsten unserer Kinder und uns selbst. Doch es geht anders, nicht schneller aber sanfter, nicht besser aber harmonischer und vor allem glückseeliger. Sich wieder bewusst werden über die Dinge, die einen froh machen und am Ende eines Tages darüber zu schreiben oder beim gemeinsamen Abendessen mit der Familie über die schönen Momente des Tages zu sprechen.

Veränderung beginnt bei uns selbst, wenn wir an unserem Verhalten etwas ändern hat dies auch Einfluss auf die Menschen um uns herum. Das ist ein Prozeß der nicht von heute auf morgen funktioniert, es braucht Zeit und Raum und einen Partner zur Reflektion.


Ich bin Solveig, Mutter von 5 Kindern, lebe meine Berufung und bin glücklich über jede Begegnung die mir der Tag schenkt, denn ich habe mich bewusst dagegen entschieden, für andere zu funktionieren.




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